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Solarstrom einspeisen oder selbst verbrauchen?

Viele künftige Besitzer einer Photovoltaikanlage fragen sich, ob Sie den durch die Anlage erzeugten Solarstrom ausschließlich selbst verbrauchen oder auch einspeisen sollen. Welche Möglichkeiten Sie haben und welche Vorteile sich daraus ergeben, sagen wir Ihnen im Folgenden.

Wenn Sie mit dem Gedanken spielen, eine Solaranlage auf Ihrem Dach installieren zu lassen, haben sie wahrscheinlich in erster Linie den Eigenverbrauch im Sinn. Mitunter kommt es aber vor, dass Sie diesen Solarstrom gar nicht komplett selbst verbrauchen. In diesem Fall können Sie den Überschuss in das öffentliche Stromnetzwerk einspeisen. Die Photovoltaik ist auch deshalb ein lohnendes Investment, weil Sie mit beiden Varianten finanzielle Vorteile für sich verbuchen können.

Eigenverbrauch mit Photovoltaik und Speicher erhöhen

Die Photovoltaik oder genauer gesagt der Solarstrom ist günstiger als der Strom aus dem öffentlichen Netz. Daher ist es üblich und sinnvoll, die eigene PV-Anlage zunächst nur für den Eigenverbrauch zu nutzen, um den Eigenbedarf zu decken und den Solarstrom nicht einzuspeisen. In der Regel ist der Verbrauch tagsüber jedoch geringer als abends. Um Ihren Eigenverbrauch dennoch zu erhöhen, sollten Sie tagsüber zum Beispiel die Spülmaschine oder Waschmaschine laufen lassen oder – falls Sie eine Wallbox besitzen – Ihr Elektrofahrzeug aufladen.

Besitzen Sie einen Stromspeicher, ist es noch einfacher, den eigens produzierten Solarstrom selbst zu nutzen. Denn auf diese Weise lässt sich der tagsüber gewonnene Solarstrom speichern und für die Nutzung am späteren Abend aufbewahren, wenn die Sonne nicht mehr scheint. Doch selbst mit einem Speicher können Sie lediglich bis zu 80 % des eigens erzeugten Solarstroms selbst verbrauchen. Sie werden den Solarstrom also nicht vollständig selbst nutzen können. Denn zu gewissen Zeiten steht einfach mehr Solarstrom zur Verfügung, als Sie selbst nutzen können, etwa weil Sie sich auf einer Urlaubsreise befinden. In diesem Fall ist es natürlich sinnvoll, den Überschuss an Strom in das öffentliche Netzwerk einzuspeisen.

Strom einspeisen und Vergütung kassieren

Möchten Sie den mittels Photovoltaik erzeugten Strom in das öffentliche Netz einspeisen, winkt Ihnen eine attraktive Vergütung für den Solarstrom. Seit dem 1. Januar 2023 entfällt laut dem Erneuerbare-Energien-Gesetz zudem die Einkommensteuer für kleine Anlagen bis 30 kWp auf Einfamilienhäusern. Mehr zu dieser Erneuerung erfahren Sie in diesem Beitrag. Die Einspeisevergütung, die vom Staat zur Förderung der Solarenergie gewährt wird, kann unterschiedlich hoch ausfallen. Relevant für die Höhe der Vergütung ist der Monat, in dem sie in Betrieb genommen wird. Sie bleibt über eine Laufzeit von 20 Jahren konstant – vorausgesetzt es handelt sich um die Anlage eines Privathaushalts oder eines gewerblichen Kleinbetriebs. Bei Strom aus Anlagen von über 1.000 Kilowatt greift die gleitende Marktprämie (§ 21 EEG).

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