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Wie funktioniert Solarenergie?

Unter Solarenergie verstehen wir jede Art von Energie, die von der Sonne ausgeht. Diese Energie können wir nutzen, um nachhaltig und umweltfreundlich Strom zu erzeugen. Aber wie genau funktioniert Solarenergie eigentlich? Das lesen Sie hier in unserem Ratgeber.

Die Energie der Sonne nehmen wir bei uns auf der Erde als Licht und Wärme wahr. Mithilfe der richtigen Technik kann die Solarenergie außerdem als nachhaltige und erneuerbare Energiequelle genutzt werden, um Strom oder Wärme im Haushalt zu erzeugen. Wie die Umwandlung von Solarenergie zu einer für uns nutzbaren Energie im Haushalt funktioniert, klären wir hier.

Wie kann man Sonnenenergie nutzen?

Die Sonnenenergie lässt sich auf zwei grundlegend verschiedene Arten nutzen: mithilfe von Photovoltaik und Solarthermie. Bei Photovoltaikanlagen nehmen Solarzellen das Licht der Sonne auf und wandeln es in elektrische Energie um. Im Zuge der Solarthermie wird die Sonnenenergie mithilfe von Kollektoren, genauer: einem Absorber, aufgenommen und zur Wärmeerzeugung genutzt. Diese Energie kann etwa für das Warmwasser oder für die Heizung genutzt werden. Während die Photovoltaikanlage also dafür sorgt, dass Haushalte mit nachhaltigem Strom versorgt werden, wird die Solarthermie für die Erzeugung von Wärme genutzt.

Solaranlage als kostengünstige Heizung – ist das möglich?

Obwohl Solaranlagen Strom und eben keine Wärme produzieren, lässt sich unter bestimmten Umständen durchaus eine Heizungsanlage damit betreiben. Besitzen Sie eine Elektroheizung oder eine Wärmepumpe, die mit Strom betrieben werden, können Sie mit dem nachhaltig gewonnenen Strom einer Photovoltaikanlage eine Heizung betreiben.

Insbesondere für die Elektroheizung ist die Nutzung von Sonnenenergie nur bedingt sinnvoll, da hierfür in der Regel eine so hohe Leistung erforderlich ist, dass die Photovoltaik diese nicht ausreichend decken kann und dementsprechend nicht kosteneffizient ist. Bei kleinen und selten genutzten Räumen kann dies aber durchaus sinnvoll sein. Ähnlich verhält es sich mit der Wärmepumpe. Auch hier kann der Bedarf nicht vollständig mit Sonnenenergie gedeckt werden, nur etwa 10 bis 15 Prozent, was jedoch in Kombination mit einem Stromspeicher auf 50 bis 70 Prozent erhöht werden kann.

Photovoltaikanlage als clevere Stromquelle

Eine Photovoltaikanlage ist eine clevere und umweltfreundliche Methode, um Energie zu erzeugen. Mit einer Photovoltaikanlage leisten Sie einen wichtigen Beitrag zum Thema Klimaschutz, machen sich unabhängig von den Stromanbietern sowie deren steigenden Strompreisen und sparen bares Geld. Überschüssigen Strom, den Sie selbst nicht nutzen, können Sie entweder ins Netz einspeisen oder mittels Stromspeicher akkumulieren und auf diese Weise einen Großteil Ihres Eigenbedarfs mit nachhaltiger Sonnenenergie decken. Das hat für Sie zudem den Vorteil, dass Sie beispielsweise auch nachts auf den eigens gewonnen Strom zurückgreifen können.

Wie ist eine Photovoltaikanlage aufgebaut?

Eine Photovoltaikanlage besteht aus mehreren Solarmodulen. Mithilfe einer Unterkonstruktion sind diese Module stabil in idealer Ausrichtung für maximalen Ertrag am Dach befestigt und untereinander mit Kabeln sowie mit einem Wechselrichter verbunden. Der Wechselrichter wandelt den Gleichstrom, der durch die Photovoltaikmodule erzeugt wird, in Wechselstrom um, der im Haushalt verwendet werden kann. Die einzelnen Solarmodule bestehen wiederum aus vielen Solarzellen, welche das Sonnenlicht in elektrischen Strom umwandeln. Diese Zellen können wahlweise monokristallin oder polykristallin sein.

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