Blog-Details

Wind und Wetter machen Solaranlagen zu schaffen

Auch wenn im deutschen Winter die Sonne verhältnismäßig häufig scheint, haben es Solaranlagen schwer. Denn Witterungseinflüsse wie Schnee und Eis machen Photovoltaik Anlagen zu schaffen. Vor allem, wenn viel Schnee auf der Anlage lastet, sollten Sie mit Profis sprechen.  

Ein großer Teil der Hauseigentümer glaubt noch heute, Schnee würde die Erträge im Winter auf ein Minimum reduzieren, was zum Teil auch der Wahrheit entspricht. Denn wenn das ganze Dach voller Schnee ist, dann kann die Solaranlage auch nichts produzieren.
Doch hierzulande ist die Schneelast zumeist recht klein. Außerdem schneit es meist vor allem in der Mitte des Landes zu Zeiten, in denen aufgrund eines tiefen Sonnenstandes ohnehin geringere Erträge erwirtschaftet werden. Dadurch belaufen sich die Schneeeinbußen in einer Lage von 1000 Metern über dem Meer und höher im Schnitt gerade einmal auf 5 bis 8 % und darunter sogar auf etwa 1 bis 4 %.


Solarstrom kann also durchaus im Winter produziert werden, wobei der Ertrag im Schnitt jedoch nur rund ein Drittel des jährlichen Ertrags ausmacht.


Allerdings spielt Schnee dabei nur eine untergeordnete Rolle, denn sobald die ersten Sonnenstrahlen hervorkommen, schmilzt der Schnee recht schnell oder rutscht weg, weil sich die Zellen erwärmen. Dagegen können Verschattungen den Ertrag Ihrer Anlage das ganze Jahr über beeinträchtigen, während sich Schnee in Bergregionen sogar vorteilhaft auf die Produktion auswirken kann. Denn Schnee reflektiert das Licht, was auch als Albino-Effekt bezeichnet wird und den Ertrag vergrößert.

→ Jetzt Solaranlage winterfest planen lassen!

 

Konstruktion vor Witterung schützen

Auch im Winter funktionieren Solaranlagen also einwandfrei und niedrige Temperaturen können mitunter sogar einen positiven Effekt auf den Wirkungsgrad Ihrer Anlage haben. Denn durch die niedrigen Temperaturen reduzieren sich die Verluste im Halbleitermaterial und die Leerlaufspannung wird erhöht. Allgemeinhin spricht man von etwa 0,4 % mehr Leistung, bei gleicher Einstrahlung pro Grad bei einer Temperaturabsenkung.


Und dennoch muss bei der Planung Ihrer Anlage der Standort und dessen Gegebenheiten im Winter, wie eine erhöhte Schneelast, berücksichtigt werden. Denn andernfalls kann es zu Rissen in den Modulen oder an der Konstruktion kommen.
Wir achten außerdem darauf, dass Ihre Anlage ausreichend geschützt ist und von herabrutschendem Schnee keine Gefahr für Passanten ausgehen kann. Ein Schneefang sollte jedoch nicht direkt über den Modulen, sondern unterhalb des Solarmodulfeldes angebracht werden, weil es andernfalls, je nach Standort und Gebäudenutzung, zu Verschattungen kommen kann.

→ PV Anlage vor Schnee schützen!

 

Die Alpine Stromerzeugung

In alpinen Gebieten wird die Stromerzeugung unter andrem an der ZHAW Wädenswil, sowie dem Elektrizitätswerk in Zürich erforscht. Diese fanden während ihrer Forschungen heraus, dass die Jahreserträge in alpinen Gebieten deutlich über denen im Mittelland liegen. So lässt sich bei einem Winkel von 60 Grad im Gebirge im Winter sogar mehr Strom produzieren als in den Sommermonaten.

→ Lassen Sie sich kompetent beraten!

 

Zurück