„Mir ging es bewusst nicht um das günstigste Angebot. Ich wollte eine hochwertige Lösung, die auch in 20 Jahren noch zuverlässig funktioniert. Die Zusammenarbeit mit AlphaSol war von Anfang an lösungsorientiert und technisch überzeugend. Mit der Umsetzung und dem gesamten Anlagenmanagement sind wir sehr zufrieden – die Anlage läuft wirklich hervorragend.“
Historische Wasserkraft, moderne Photovoltaik und ein passgenau ausgelegter Batteriespeicher bilden gemeinsam ein zukunftsfähiges Energiesystem. Für das anspruchsvolle Messkonzept arbeiteten die OVAG und AlphaSol erfolgreich zusammen.

2025/2026
September 23, 2026
Historische Mühle / private Energieversorgung
An diesem besonderen Standort wird bereits seit etwa 1890 Strom aus Wasserkraft erzeugt. Die heute eingesetzte Turbine stammt aus den 1950er-Jahren und arbeitet noch immer zuverlässig. Um die Energieversorgung weiterzuentwickeln und möglichst vollständig auf erneuerbare Energien umzustellen, sollte die bestehende Wasserkraftanlage um Photovoltaik und einen Batteriespeicher ergänzt werden.
Die Voraussetzungen dafür waren alles andere als alltäglich. Die vorhandene Wasserkraftanlage musste technisch sinnvoll in das neue Gesamtsystem eingebunden und entsprechend nachgeregelt werden. Hinzu kamen Verschattungen auf dem Dach sowie unterschiedliche Einspeisevergütungen für den Strom aus Wasser- und Sonnenkraft. Aufgrund dieser komplexen Rahmenbedingungen hatte sich zunächst kein Solarteur an die Umsetzung herangewagt.
Eine besondere Herausforderung war das Messkonzept: Die Energieflüsse aus Wasserkraft, Photovoltaik, Batteriespeicher und Netz mussten korrekt erfasst und voneinander abgegrenzt werden. Dafür war eine sorgfältig geplante Differenzzählung erforderlich. Bei der Entwicklung und Umsetzung des Messkonzepts arbeiteten die OVAG und AlphaSol erfolgreich zusammen. So entstand eine technisch und abrechnungsseitig passende Lösung für die Kombination der unterschiedlichen Erzeugungsanlagen.
AlphaSol entwickelte eine individuell auf den Standort abgestimmte Energielösung. Auf dem Wirtschaftsgebäude der alten Mühle wurden 33 Photovoltaikmodule mit einer Gesamtleistung von 14,85 kWp installiert. Die Anlage ist nach Südwesten ausgerichtet und nutzt eine Dachneigung von rund 30 Grad. Mögliche Verschattungen wurden bereits bei der Planung berücksichtigt.
Wasserkraft und Photovoltaik ergänzen sich an diesem Standort nahezu ideal: Im Herbst und Winter steht aufgrund der größeren Wassermenge besonders viel Wasserkraft zur Verfügung. Im Sommer sinkt deren Ertrag, während die Photovoltaikanlage ihre höchste Leistung erreicht. Der Batteriespeicher wurde gezielt so ausgelegt, dass er vor allem Leistungsspitzen abfängt. Eine übermäßig große Speicherkapazität war aufgrund der kontinuierlichen Stromerzeugung durch die Wasserkraft nicht erforderlich.
Heute versorgt das kombinierte Energiesystem auch die weitgehend elektrisch beheizten Gebäude und das Elektroauto mit erneuerbarer Energie. Selbst bei bewölktem Himmel arbeiten beide Erzeugungsarten zusammen: Während die Turbine kontinuierlich Strom liefert, steuert die Photovoltaikanlage zusätzliche Energie bei. So entstand aus historischer Technik und moderner Energielösung ein zukunftsfähiges Gesamtsystem, das optimal auf den Standort und den tatsächlichen Bedarf abgestimmt ist.



