Netzgekoppelt – aber bei Stromausfall normalerweise abgeschaltet
Eine normale, netzgekoppelte PV-Anlage ohne Notstromfunktion schaltet sich bei einem Stromausfall automatisch ab. Das ist vorgeschrieben, damit keine Spannung ins öffentliche Netz zurückgespeist wird und Monteure im Fehlerfall geschützt sind.
Das bedeutet: Ohne Notstromfunktion und passende Technik liefern selbst voll funktionsfähige Module keinen Strom, solange das Netz weg ist.
Notstromversorgung mit Speicher und Umschaltbox
Damit Ihre PV-Anlage bei Stromausfall weiter Energie liefern kann, sind zusätzliche Komponenten erforderlich:
- Hybrid- oder Notstromfähiger Wechselrichter
Er kann im Inselbetrieb (ohne Netz) ein eigenes kleines Stromnetz in Ihrem Haus aufbauen. - Batteriespeicher
Er speichert Solarstrom und stellt ihn bei Netzausfall zur Verfügung – auch nachts oder bei schlechtem Wetter. - Umschaltbox / Backup-Box / Ersatzstrombox
Diese trennt Ihr Haus im Fehlerfall sicher vom öffentlichen Netz und schaltet ausgewählte Stromkreise auf Notstrombetrieb.
Je nach System können einzelne Steckdosen, definierte Stromkreise (z. B. Küche, Heizung, WLAN) oder sogar nahezu das gesamte Haus versorgt werden – vorausgesetzt, die Speicherkapazität ist ausreichend dimensioniert.