Der Wechselrichter wandelt den Gleichstrom der Solarmodule in nutzbaren Wechselstrom um. Er überwacht die Photovoltaikanlage und beeinflusst maßgeblich deren Effizienz und Betriebssicherheit.
Der Wechselrichter ist eine zentrale Komponente jeder Photovoltaikanlage. Die Solarmodule erzeugen Gleichstrom, während Haushaltsgeräte und das öffentliche Stromnetz mit Wechselstrom arbeiten. Der Wechselrichter übernimmt die notwendige Umwandlung und sorgt dafür, dass der Solarstrom im Gebäude genutzt, in einem geeigneten System gespeichert oder in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden kann.
Moderne Wechselrichter übernehmen darüber hinaus wichtige Überwachungs-, Regelungs- und Schutzfunktionen. Ihre Auswahl und Auslegung müssen zur Leistung der Solarmodule, zur Dachbelegung und zum gesamten Energiekonzept des Gebäudes passen.
Ein Wechselrichter erfüllt abhängig vom Modell und von der Anlagenkonfiguration mehrere Aufgaben:
Die Umwandlung sollte mit möglichst geringen Verlusten erfolgen. Der Wirkungsgrad ist deshalb ein wichtiges Auswahlkriterium, aber nicht das einzige. Ebenso relevant sind eine passende Dimensionierung, die Anzahl der verfügbaren Eingänge, die Kommunikationstechnik, die Garantiebedingungen und die Kompatibilität mit weiteren Komponenten.
Sonneneinstrahlung, Temperatur und Verschattung verändern laufend die elektrischen Eigenschaften der Solarmodule. Der Wechselrichter ermittelt deshalb kontinuierlich den Betriebspunkt, an dem die Module die bestmögliche Leistung liefern. Dieser Vorgang wird als Maximum Power Point Tracking, kurz MPP-Tracking, bezeichnet.
Verfügt ein Wechselrichter über mehrere MPP-Tracker, können unterschiedlich ausgerichtete oder geneigte Modulflächen getrennt geregelt werden. Das ist beispielsweise bei einer Ost-West-Belegung oder bei mehreren Dachflächen sinnvoll. Wie viele MPP-Tracker benötigt werden, hängt von der individuellen Anlagenplanung ab.
Je nach Aufbau der Photovoltaikanlage kommen unterschiedliche Lösungen infrage:
Welche Variante technisch und wirtschaftlich sinnvoll ist, richtet sich nach der Dachfläche, der Anlagenleistung, dem Verschattungsverlauf und den gewünschten Erweiterungen.
Der Wechselrichter muss zur installierten Modulleistung und zu den elektrischen Eigenschaften der Solarmodule passen. Dabei werden unter anderem folgende Faktoren berücksichtigt:
Eine fachgerechte Auslegung sorgt dafür, dass die Photovoltaikanlage effizient arbeitet und der Wechselrichter innerhalb seiner zulässigen Betriebsgrenzen betrieben wird. Die Nennleistung des Wechselrichters muss dabei nicht in jedem Fall exakt der addierten Modulleistung entsprechen. Entscheidend ist eine auf den Standort und das Anlagenkonzept abgestimmte Dimensionierung.
Soll ein Batteriespeicher eingebunden werden, muss der Wechselrichter zum gewählten Speichersystem passen. Bei neu geplanten Anlagen kann ein Hybrid-Wechselrichter die Umwandlung und Steuerung zentral übernehmen. Alternativ kann der Speicher über einen eigenen Batteriewechselrichter in das System integriert werden.
Ein Hybrid-Wechselrichter bedeutet nicht automatisch, dass die Photovoltaikanlage bei einem Stromausfall weiterarbeitet. Für eine Notstrom- oder Ersatzstromversorgung sind kompatible Komponenten, zusätzliche Schalttechnik und ein entsprechend geplantes Anlagenkonzept erforderlich.
Wer später einen Batteriespeicher nachrüsten möchte, sollte die technische Erweiterbarkeit bereits bei der Anlagenplanung berücksichtigen.
Viele moderne Wechselrichter übertragen Erzeugungs- und Betriebsdaten an ein Onlineportal oder eine App. Dadurch lassen sich unter anderem aktuelle Leistung, Tagesertrag, Eigenverbrauch und Einspeisung nachvollziehen. In Verbindung mit einem Batteriespeicher können zusätzlich Ladezustand und Energieflüsse dargestellt werden.
Das Monitoring hilft außerdem dabei, Störungen oder auffällige Leistungsabweichungen frühzeitig zu erkennen. Voraussetzung sind eine geeignete Kommunikationsverbindung und die korrekte Einrichtung des Systems.
Der Montageort beeinflusst die Betriebssicherheit und Lebensdauer des Wechselrichters. Geeignet ist ein gut belüfteter, trockener und möglichst vor direkter Sonneneinstrahlung geschützter Standort. Auch die zulässigen Temperaturbereiche und Schutzklassen des Herstellers müssen berücksichtigt werden.
Zusätzlich spielen kurze und geeignete Kabelwege zu den Solarmodulen, zum Zählerschrank und gegebenenfalls zum Batteriespeicher eine wichtige Rolle. Der Wechselrichter sollte für Wartungs- und Servicearbeiten gut erreichbar bleiben.
AlphaSol wählt den Wechselrichter passend zur geplanten Photovoltaikanlage und zum Energiebedarf des Gebäudes aus. Dabei berücksichtigen wir die Modulleistung, die Dachausrichtung, mögliche Verschattungen, die vorhandene Elektroinstallation sowie gewünschte Erweiterungen wie Batteriespeicher, Wallbox oder Energiemanagement.
AlphaSol übernimmt:
Die konkret eingesetzten Komponenten, technischen Eigenschaften und Garantiebedingungen werden im individuellen Angebot beziehungsweise in den zugehörigen Produktunterlagen ausgewiesen.
Von der ersten Beratung bis zur fertigen Installation: AlphaSol begleitet Sie auf dem Weg zu Ihrer eigenen Energielösung. Profitieren Sie von unserer Erfahrung und vereinbaren Sie jetzt Ihr persönliches Beratungsgespräch.